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    Künstlergespräche

    KÜNSTLERGESPRÄCH

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    Mittwoch, 6. September 2017, 19 Uhr
    Daniel Bräg im Gespräch mit Moderatorin Daniella Baumeister, hr2-kultur
    Teilnahmegebühr: 5 €
    Information und Anmeldung: T + 49 (0) 6172 404-120 oder E-Mail

    An der Schnittstelle zwischen Natur und Kunst, wo organische Strukturen auf menschliche Gestaltung treffen, beginnt der Bildhauer Daniel Bräg (*1964 in Pfullendorf) seine künstlerische Arbeit und führt die Gegensätze zusammen: den ewig währenden Naturkreislauf einerseits und die kulturell bestimmte Zeit des Menschen andererseits. In großen Installationen und Fotografien inszeniert er humorvoll Wachsen, Blühen, Reifen und Verwelken von Obst und Pflanzen. Schrumpelige Birnen liegen etwa, gebettet ins eigene Schimmelbeet, auf Kühlregalen neben Einmachgläsern, die Zweige mit frisch aufgeplatzten Blätter- und Blütenknospen konservieren. Die Vergänglichkeit der Natur erhält so eine eigene Ästhetik und Schönheit – befreit von der Symbolgewalt barocker Vanitasbilder, die Prozesse der Verwesung zu Allegorien auf die Nichtigkeit des Lebens verkürzen. In der Ausstellung ‚Nach der Natur‘ ist Bräg mit seiner Installation Obstgarten zu sehen.

    Bis zu seinem Diplom 1992 studierte Daniel Bräg an der Akademie der Bildenden Künste München als auch von 1989/90 an der Städelschule in Frankfurt am Main. Stipendien erhielt Bräg über den Freistaat Bayern, die Kunststiftung Baden-Württemberg sowie in Japan, Italien, die USA und Litauen. Ab 2004 bis 2009 kehrte Bräg als Kurator der Akademiegalerie an die Akademie der Bildenden Künste München zurück, bevor er 2009 Mitglied der Kommission für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum Quivid in München wurde. 2012 wurde Bräg auf den Theodore Randall International Chair an die Alfred University der State University of New York gerufen.

     

     

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