Konzept
Die ALTANA Kunstsammlung ist der Natur im Sinne von Kreatur und Schöpfung gewidmet. Hervorgegangen aus einer Unternehmenssammlung, befindet sie sich seit 2007 im Besitz der ALTANA Kulturstiftung. Sie vereint nahezu 600 Werke zeitgenössischer internationaler Kunst zum Thema „Natur“.
Unter diesem Leitmotiv sind verschiedene künstlerische Positionen und Motive zu einem lebendigen Sammlungsprofil vereint. Die einzelnen Motive umspannen die Weite des Makrokosmos bis hin zum Mikrokosmos, sie reichen von eindrucksvollen Landschaften über Exkursionen in die Pflanzenwelt, von Darstellungen von Mensch und Tier bis hin zu Ausblicken in das Universum. Bedeutende internationale Künstler wie Georg Baselitz, Anna Gaskell, Roni Horn, Alex Katz, Anselm Kiefer, Marie-Jo Lafontaine, Kiki Smith und viele andere sind in der Sammlung vertreten und belegen die Aktualität des Themas. Die Art der künstlerischen Annäherung ist vielfältig und individuell: In allen künstlerischen Techniken – Malerei, Druckgraphik, Collage, Zeichnung, Fotografie und Skulptur – findet die Auseinandersetzung mit dem Natur-Sujet statt. Dabei treffen verschiedene Vorstellungen von Natur aufeinander: poetische, medial vermittelte, existenzielle. Das Interesse an ökologischen Aspekten verbindet sich mit ästhetischen Fragestellungen.
Die jährliche Präsentation der Sammlung im Sinclair-Haus widmet sich unterschiedlichen Themenstellungen oder setzt Werke eines einzelnen zeitgenössischen Künstlers in eine spannungsvolle Beziehung zu ausgewählten Werken der Sammlung.
"On tour": Seit November 2008 geht die ALTANA Kunstsammlung ein- bis zweimal jährlich auf Reisen und stellt sich einem neuen Publikum vor. Die erste Station war das Museum Frieder Burda in Baden-Baden (8. November 2008 - 8. Februar 2009), es folgte die Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig (13. März - 23. Mai 2010) und die Langen Foundation, Rakenstation Hombroich bei Neuss (ab 30. Mai). Vom 20. November 2011 bis zum 5. Februar 2012 wird die Sammlung im Osthaus Museum Hagen zu sehen sein. Weitere Ausstellungsstationen sind angedacht.
