KOOPERATIONSPARTNER

LANGFRISTIGE PARTNERSCHAFTEN

STIFTUNG POLYTECHNISCHE GESELLSCHAFT FRANKFURT AM MAIN

Gemeinsam mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main setzt die ALTANA Kulturstiftung seit 2009 das KulturTagJahr in Frankfurt um.
Am Ursprung der Stiftung steht die Polytechnische Gesellschaft von 1816. Diese traditionsreiche Bürgervereinigung entstand, um den Fortschritt in Bildung, Wissenschaft, Technik, Kultur und Gewerbe zu fördern. Kurz darauf gründeten die Polytechniker die „Frankfurter Sparkasse von 1822“. Im Jahre 2005 wurde die Sparkasse an die Hessische Landesbank veräußert. Mit einem Kapital von 397 Mio. Euro errichtete die Polytechnische Gesellschaft im November 2005 die Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Die Stiftung ist operativ und fördernd in drei Themenfeldern aktiv: 1. Bildung, Wissenschaft und Technik; 2. Kunst, Kultur und Bewahrung des kulturellen Erbes; 3. Soziales, Humanitäres und Karitatives. Die Stiftung konzentriert ihre Förderung auf Frankfurt am Main. Sie leitet ihre Tätigkeit aus der polytechnischen Tradition ab, die sich aus der deutschen Aufklärung speist. Deshalb prägen Bildung und Verantwortung im umfassenden Sinne den Inhalt der Stiftungstätigkeit.



HESSISCHES KULTUSMINISTERIUM

Das HKM unterstützt das interdisziplinäre Format des KulturTagJahres der ALTANA Kulturstiftung, da die intensive Auseinandersetzung aller Kinder und Jugendlichen mit den Künsten die Schlüsselkompetenzen ausbildet, die ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Bildungsverständnis braucht. Das Hessische Kultusministerium (HKM) unterstützt alle Schulformen bei der kulturellen Schulentwicklung  der Profilbildung in den künstlerischen Fächern und bei ästhetischen Lernzugängen in allen Fächern. Zahlreiche „Musikalische Grundschulen“ und „Schulen mit musikalischem Schwerpunkt“ sowie eine wachsende Anzahl von „Kulturschulen“ arbeiten erfolgreich in enger Vernetzung miteinander und in Kooperation mit Musikschulen, Kulturinstitutionen und Künstlern.



PARTNER IM KULTURBEREICH

DRESDEN FRANKFURT DANCE COMPANY

Die Dresden Frankfurt Dance Company residiert zu gleichen Teilen in Dresden und Frankfurt am Main. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der international renommierte Choreograf Jacopo Godani. Das Repertoire der Dresden Frankfurt Dance Company wird maßgeblich von den Werken Jacopo Godanis geprägt. Sein Ziel ist es, eine neue choreografische Sprache zu entwickeln, die Virtuosität und physische Herausforderung verlangt und mit einbezieht. Auf dieser Reise werden sich traditionelles Erbe und zeitgenössisches Denken vermischen und ein in seiner Identität einzigartiges Ensemble zum Leben erwecken. Kooperationspartner sind die Länder Sachsen und Hessen, die Städte Dresden und Frankfurt am Main sowie private Förderer und Sponsoren. Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.

 
ENSEMBLE MODERN UND INTERNATIONALE ENSEMBLE MODERN AKADEMIE

Das Ensemble Modern ist seit 2009 Partner in den Projekten des KulturTagJahres und führt an drei Schulen die Musikphase durch. Das Ensemble Modern Frankfurt als eines der führenden (Solisten-)Ensembles für zeitgenössische Musik in Europa mit weltweiten Tourneen und Engagements, ermöglicht mit diesem Kulturprojekt Kindern und Jugendlichen einen Einstieg in ein musikalisches Verständnis.
Schon 1984 haben die Musiker des EM auf ihrer Südamerika-Tournee an den großen Konservatorien unterrichtet und diesen Vermittlungsaspekt seither immer wieder in die Arbeiten des EM integriert. Seit das EM 1988 an einem Response-Projekt im Rahmen der Veranstaltungen zu „Berlin – Kulturstadt Europas 1988“ gemeinsam mit der London Sinfonietta beteiligt war, hat es zielstrebig die neuesten Ideen in den Bereichen Education und Vermittlung in Deutschland eingeführt. In der Folge wurde 2003 die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) gegründet, die bisher mit Studenten und Stipendiaten auf höchstem professionellen Niveau arbeitet. Mit den KulturTagJahr realisiert die IEMA einen wichtigen Schritt in der Ausbildung und Vermittlung der Neuen Musik.
Neben der unmittelbaren Beteiligung der Musiker im KulturTagJahr, unterstützt die ALTANA Kulturstiftung ein Stipendium für Musikpädagogik des Ensemble Moderns, um die außerschulische Musikvermittlung zu fördern.



SCHAUSPIEL FRANKFURT

Schauspieler des Schauspiel Frankfurt arbeiten regelmäßig im KulturTagjahr der ALTANA Kulturstiftung. Mehrere Schauspieler sind im KulturTagJahr wöchentlich aktiv und proben mit den Schülern Texte vorzutragen.
Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. Seit der Spielzeit 2009/10 wird das Schauspiel Frankfurt von Intendant Oliver Reese geleitet. 32 Schauspielerinnen und Schauspieler gehören zum festen Ensemble und bilden das Zentrum des Spielplans. Namhafte Regisseure wie Michael Thalheimer, Andreas Kriegenburg, Stephan Kimmig, Karin Henkel oder René Pollesch inszenieren für insgesamt vier Spielorte: Schauspielhaus, Kammerspiele, Box und Bockenheimer Depot. Pro Saison werden etwa 30 Neuinszenierungen erarbeitet. Als Repertoiretheater verfügt das Schauspiel Frankfurt über ein täglich wechselndes Angebot an Stücken. Neben Klassikerinszenierungen von Goethe, Schiller, Lessing und Kleist stehen auch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen auf dem Spielplan. Zudem bietet das Junge Schauspiel für Jugendliche u.a. Spielprojekte, szenische Workshops und ein offenes Schauspieltraining an. Pädagogen können in spielpraktischen Vor- und Nachbereitungen einen Einblick in Produktionsbedingungen und Theaterprozesse bekommen.


HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND DARSTELLENDE KUNST FRANKFURT AM MAIN /
MASTERSTUDIENGANG CONTEMPORARY DANCE EDUCATION

Die ALTANA Kulturstiftung unterstützt den Masterstudiengang Contemporary Dance Education (MA CoDE) unter der Leitung von Prof. Ingo Diehl. Die Studierenden nehmen am Programm KulturTagJahr teil und führen die Tanzphase gemeinsam mit der Forsythe Company durch. Der Masterstudiengang ist eingebunden in die Abteilung Zeitgenössischer und Klassischer Tanz der HfMDK und richtet sich an professionelle TänzerInnen, PerformerInnen, ChoreografInnen, die die Fundamente ihrer Arbeit erforschen möchten. Mit der Konzeption des Studiengangs wird auf die wachsenden Anforderungen und aktuelle künstlerische Entwicklungen im Berufsfeld reagiert. Ziel ist die Ausbildung von Tanzvermittlerinnen/Tanzvermittlern, die in der Lage sind, ihre pädagogische Tätigkeit im Berufsfeld mit höchstem künstlerischen Anspruch zu verbinden, als Trainingsleiterinnen/Trainingsleiter oder choreografische Assistentinnen/Assistenten an Stadttheatern oder im freien Bereich, als Tanzpädagoginnen/Tanzpädagogen an Hochschulen und Fachschulen, in privaten Tanzschulen oder für Tanz in Schulen und Kindergärten. Absolventen sollen ihre Kenntnisse in unterschiedlichen Arbeitsfeldern einsetzen und im Zusammenspiel mit dem CoDE Netzwerk die Zukunft im Tanz mit gestalten. Die vielfältigen Angebote und die Verbindungen mit dem Berufsfeld werden im Verbund mit der Hessischen Theaterakademie und in enger Kooperation mit Tanzlabor_21/Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main und The Forsythe Company/Motion Bank durchgeführt. In diesem Bündnis werden innovative Trainingsansätze und interdisziplinäre Vermittlungsformate praktisch erprobt.

2013 feiert die HfMDK ihr 75jähriges Bestehen. Sie ging 1938 aus Dr. Hoch’s Conservatorium – der Stiftung Joseph Hochs von 1878 – hervor. Fünf Jahre nach ihrer Gründung wurde die HfMDK im Krieg zerstört und nahm erst 1947 den Lehrbetrieb wieder auf. Sie erweiterte ihn bis heute um die Lehrbereiche Musiktheater, Schauspiel und Tanz. Heute steht die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) für ein hervorragendes Ausbildungsangebot mit engagierten Lehrenden, die selbst als Künstler, Wissenschaftler und Pädagogen erfolgreich sind. 63 Professoren und 350 Lehrbeauftragte unterrichten gegenwärtig gut 900 Studierende. Das vielfältige künstlerische Potenzial spiegelt sich in gut zwanzig Studiengängen wider, in denen die HfMDK erfolgreich und praxisnah ausbildet: am Instrument und im Gesang; dazu Komposition, Dirigieren, Kirchenmusik und Historische Interpretationspraxis, Zeitgenössischer und Klassischer Tanz sowie neben Schauspiel und Regie Theater- und Orchestermanagement, Lehramt, Musikpädagogik und Musikwissenschaft, letztere mit Promotionsmöglichkeit.




ATELIER GOLDSTEIN

 

Das Atelier Goldstein der Lebenshilfe e.V. Frankfurt am Main ist eine Künstlerkolonie in Frankfurt, die von Christiane Cuticchio mitbegründet wurde und geleitet wird. Künstler mit Behinderung und Kunsttrainer arbeiten in den Bereichen Malerei, Plastik, Modellbau, Fotografie und Film. Im Schuljahr 2014/15 an der IGS Nordend kooperieren erstmalig Künstler des Atelier Goldstein mit der ALTANA Kulturstiftung und arbeiten im KulturTagJahr an der IGS Nordend.

 

 

 

WEITERE KOOPERATIONSPARTNER

FREIE KUNSTAKADEMIE FRANKFURT e.V.

Die Freie Kunstakademie Frankfurt e.V., die ihr Unterrichtsangebot an einen offenen Teilnehmerkreis ohne Altersbegrenzung richtet, vermittelt grundlegende Fachkompetenzen in einem breiten Spektrum künstlerischer Disziplinen, wobei traditionelle und zeitgenössische Medien gleichberechtigt nebeneinander stehen. Der praktische und theoretische Unterricht wird von engagierten, professionellen bildenden Künstlerinnen und Künstlern geleitet, die sich sowohl durch ihr Werk als auch ihre Unterrichtserfahrung auszeichnen. Die ALTANA Kulturstiftung ist Kooperationspartner der Freien Kunstakademie Frankfurt und unterstützt mit der gemeinsamen Nutzung von Atelierräumlichkeiten in Frankfurt am Main.

 

CLÉMENT-STIFTUNG

Die Clément-Stiftung fördert musikalische und kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche. In unserer ökonomisierten Welt werden Fähigkeiten und Begabungen, die nicht finanziell bewertbar sind, nur selten entwickelt. Für die Ausprägung einer stabilen Individualität sind sie aber von ungeheurer Wichtigkeit. Künstlerischer Ausdruck durch Tanz, Musik, Malerei, Bildhauerei etc. hilft dem Individuum seine Einzigartigkeit, seine eigene Wahrnehmung, seine Fähigkeiten und seine Gefühle zu entdecken und ohne Bewertung von außen zu leben. Mit sich im Einklang kann sich ein erfülltes Leben verwirklichen. Durch Unterstützung der Clément-Stiftung wurde ein zusätzliches Kulturangebot in der Charles-Hallgarten-Schule geschaffen: Die Künstler des KulturTagJahrs konnten erstmals an zwölf Terminen im 8. Jahrgang mit den „ehemaligen“ Schülern und Schülerinnen des ersten KulturTagJahr-Jahrgangs weiterarbeiten.


ID_FRANKFURT

ID_Frankfurt / Independent Dance e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für professionelle Freischaffende in Frankfurt und der Rhein-Main Region die an der Entstehung, Vermittlung und Präsentation von Arbeiten im Bereich Choreographie und Performance beteiligt sind. Er hat zum Zweck die Förderung zeitgemäßer Produktions- und Arbeitsweisen, Inhalte und Ästhetiken und ihrer Vermittlung im Bereich Zeitgenössischer Tanz, Choreographie und Performance.

 
ROMANFABRIK FRANKFURT

Die Romanfabrik ist die älteste literarische Einrichtung Frankfurts und feierte im Jahr 2015 ihr 30-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto TEXT-TON-THEMA bietet sie ein breites Kulturangebot an - seit Herbst 1999 in einem preisgekrönten Architektur-Ensemble in der Hanauer Landstraße.
Im Mittelpunkt steht TEXT, also Lesungen und Gespräche mit Autoren.
Die Überschrift TON weist auf Jazzkonzerte, Chansonabende und klassische Konzerte hin.
Im Bereich THEMA ist das „Philosophische Café“ hervorzuheben, zu dem Denker aus allen wissenschaftlichen Disziplinen eingeladen werden und ihre Denkansätze zur Diskussion stellen.

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